Basispressetext des dortmund-project
Das dortmund-project -Impulsgeber in einem starken Netzwerk
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Dortmund gestaltet Zukunft. Eine Zukunft, in der die Stadt in den globalisierten Markt eingetreten ist und darin einen starken Platz einnimmt. Das dortmund-project gibt dazu die Impulse. Mit starken Partnern an seiner Seite: Seit 2000 bündelt es mit breiter Akzeptanz die Kräfte aus Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft in einem einzigartigen Netzwerk. Ziel ist es, die Entwicklung der Stadt zu einem führenden Technologie- und Wirtschaftsstandort in Europa dauerhaft voranzutreiben.
Der Handlungsansatz
Prägend hierfür ist der methodische Ansatz: schnell agieren, investieren, selbst tragende Systeme aufbauen sowie Themen und Prozesse konzentrieren, so Thomas Ellerkamp, Leiter des dortmund-project. Das Projekt fördert die Zukunftsbranchen Informationstechnologien (IT), Logistik, Mikro-/Nanotechnologie und Biomedizin, entwickelt hochwertige Gewerbe-, Wohn- und Freizeitstandorte und investiert in eine bedarfsgerechte Ausbildung. Die damit verbundenen Aktivitäten, in einzelnen Teilen durch EU-Fördermittel unterstützt, sind innerhalb des dortmund-project in drei Handlungsfeldern gebündelt:
1. Zukunftsbranchen,
2. Menschen und Kompetenzen,
3. Entwicklung von Zukunftsstandorten.
1. Handlungsfeld: Zukunftsbranchen
In den Zukunftsbranchen nimmt Dortmund bereits heute Führungspositionen in Deutschland und Europa ein. Um diese weiter auszubauen, schafft das dortmund-project Rahmenbedingungen für die Gründung neuer, die Entwicklung bestehender und die Ansiedelung weiterer Unternehmen:
mit den start2grow-Gründungswettbewerben, bei denen Know-how-Transfer, ein umfassendes Coaching-Konzept sowie das Netzwerk mit über 600 Experten erfolgreiche Unternehmensgründungen ermöglichen helfen (www.start2grow.de);
mit dem Branchen-Team, das die regionalen Cluster weiter entwickelt: die Vernetzung von Forschung, Entwicklung, Produktion und Anwendung bietet Unternehmen dieser und angrenzender Branchen wie Biomedizin oder Robotik sehr gute Wettbewerbsbedingungen (www.mikrotechnik-dortmund.de; www.it-standort-dortmund.de, www.logistik-dortmund.de).
Die Teams arbeiten sehr eng mit folgenden Infrastruktur- und Standortgesellschaften zusammen, die in eigener unternehmerischer Verantwortung Arbeitsfelder aus diesem Themenkontext bedienen:
der MST.factory dortmund, dem ersten Kompetenzzentrum für Hightech-Unternehmen, das Reinraumkapazitäten und Dienstleistungen für die Entwicklung von Prototypen zur Verfügung stellt (www.mst-factory.de);
der e-port-dortmund GmbH, die Firmenansiedlungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) und Start-ups der Logistikbranche fördert (www.e-port-dortmund.de);
der Electronic Commerce Center GmbH (ECC); einem Beratungshaus für Strategie und Entwicklungsprozesse in den Bereichen Electronic Commerce (E-Commerce) und Electronic Business (E-Business) (www.ecc-gmbh.de);
der TechnologieZentrumDortmund GmbH für das Thema Informations- und Kommunikationstechnik (www.tzdo.de).
2. Handlungsfeld: Menschen und Kompetenzen
Wesentlich für die wirtschaftliche Entwicklung eines Standortes ist das Vorhandensein gut ausgebildeter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere wissensintensive Technologieunternehmen benötigen hervorragend qualifizierte Fachkräfte, um am Markt bestehen zu können. Aus diesem Grund entwickelt das Team Menschen und Kompetenzen - gemeinsam mit Partnern - die duale und akademische Ausbildung sowie die Fort- und Weiterbildung für die Neuen Technologien mit folgenden Maßnahmen weiter:
der IT-Ausbildungskampagne JOY (Juniors of the Year), die das Ziel verfolgt, die IT-Ausbildung durch den JOY-Wettbewerb für Azubis (www.joy-dortmund.de) und durch Arbeitsfrühstücke für Unternehmen und Berufskollegs zu stärken;
der Ausbildungskampagne Neue Technologien, die den Ansatz von JOY um die Branchen Mikro- und Biotechnologie ergänzt, und Unternehmen bei der Einrichtung und Durchführung dualer Ausbildung unterstützt (www.mikrotechnik-dortmund.de);
der JOBtec - Die Ausbildungs- und Studienmesse Neue Technologien, die Schülerinnen und Schüler der Stufen 9-13 für Neue Technologien begeistern und Orientierung in diesem Berufsfeld geben soll (www.job-tec-dortmund.de);
der Förderung von Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen oder Hochschulen in Zusammenarbeit mit dem Verein schul.inn.do e.V., um Jugendliche mit Anforderungen und Perspektiven in der Wirtschaft vertraut zu machen;
dem Dortmunder Mentorenprogramm für den Wettbewerb Jugend forscht, bei dem Dortmunder Wissenschaftler/-innen Jugendliche bei der Entwicklung und Durchführung von Projekten unterstützen.
Auch in diesem Handlungsfeld kooperiert das dortmund-project mit Infrastrukturgesellschaften:
der International School für Advanced Study (IT-Center), an der Studierende innerhalb von zwei Jahren den Grad des IT-Professionals erlangen können (www.itc-dortmund.de);
der LEAD GmbH, die junge Unternehmen aus den Zukunftsbranchen als Kompetenzzentrum für Personalmanagement und Unternehmensentwicklung unterstützt (www.lead-me-up.de).
3. Handlungsfeld: Entwicklung von Zukunftsstandorten
Und nicht zuletzt werden Standorte für Branchen benötigt. Das dortmund-project unterstützt eine nachhaltige Stadtentwicklung, bei der die Revitalisierung von Industriebrachen und deren branchenorientierte Entwicklung für neue Nutzungen Priorität hat. Die Entwicklung hochwertiger Standorte integriert Wohn-, Arbeits- und Freizeiträume. Das Leitprojekt für dieses Arbeitsfeld ist die Entwicklung des 200 Hektar großen PHOENIX Gelände, einer Fläche annähernd so groß wie 280 Fußballfelder: mit einem neuen multifunktionalen Technologiestandort für Mikro-/Nanotechnologie und IT auf PHOENIX West und einem attraktiven Standort am Wasser für Wohnen, Arbeiten und Freizeit am PHOENIX See.
Das Projektbüro PHOENIX übernimmt hierfür die Abstimmung mit den Projektpartnern, die Projektentwicklung für Nutzungskonzepte, die Akquisition von Nutzern und Investoren sowie die Einwerbung von EU- und Landesmitteln. Es kooperiert mit den Projektentwicklungspartnern LEG Stadtentwicklung GmbH und der Phoenix See Entwicklungsgesellschaft mbH.
(www.phoenixdortmund.de)
Ein Erfolgsmodell
Dortmunds Potenzial liegt in den Zukunftsbranchen - das belegen die Zahlen. Seit Start des dortmund-project sind zahlreiche neue Unternehmen und Arbeitsplätze entstanden. Die Zahl der Beschäftigten steigt. Mittlerweile haben mehr als 37.000 Menschen in über 1.400 Unternehmen der genannten Branchen ihren Arbeitsplatz. Die Stadt zählt 720 IT- und Software-Firmen mit etwa 11.600 Beschäftigten. Dortmund ist damit einer der größten Softwarestandorte in Deutschland. Mehr als 3.000 Beschäftigte in 100 Unternehmen haben sich auf E-Commerce spezialisiert und rund 660 Firmen beschäftigen fast 22.900 Menschen im Bereich Logistik. Allein acht Prozent der europaweit Beschäftigten in der Mikrotechnik arbeiten in der Westfalenmetropole. Und mit 30 Unternehmen und 1.800 Beschäftigten ist Dortmund der größte MST-Cluster Deutschlands und einer der größten in Europa.
Der unternehmerische und wissenschaftliche Nachwuchs wird auf hohem Niveau gefördert. Unternehmen und Hochschulen arbeiten eng zusammen, um eine praxisnahe Ausbildung garantieren zu können. Allein 6.000 IT-Studenten sind in Dortmund eingeschrieben. Insgesamt 50.000 Hochschüler technischer und naturwissenschaftlicher Fächer studieren im Umkreis von 100 Kilometern. So können Dortmunder Unternehmen künftig in der gesamten Region auf einen großen Pool von Spezialisten zurückgreifen.
Die Historie
Der Grundstein für die positive Entwicklung wurde bereits in den 1980er-Jahren gelegt. Die alten Führungsindustrien Kohle, Stahl und Bier mussten große Arbeitsplatzverluste hinnehmen. Dortmund setzte nun auf moderne Schlüsselindustrien und förderte den Strukturwandel durch die Gründung des TechnologieZentrumDortmund und den dazugehörigen TechnologiePark im Umfeld der Universität. Wissenstransfer und Kooperationen sind seitdem treibende Kräfte, um Innovationspotenzial für die neuen Industrien zu schaffen.
Die Fokussierung erhielt 1999 einen neuen Schub durch eine Gemeinschaftsinitiative, die Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer - zusammen mit der ThyssenKrupp AG und der Unternehmensberatung McKinsey - auf den Weg gebracht hat. Das dortmund-project wurde im Juni 2000 vom Rat der Stadt beschlossen - mit breiter Unterstützung durch alle politischen Gremien Dortmunds, durch die Wirtschaft und bei den Verbänden.
Seit 2005 ist das dortmund-project ein Teil der Wirtschaftsförderung Dortmund. Das dortmund-project ist Wirtschaftsförderung, und das ist eine Daueraufgabe. Der methodische Ansatz fließt in die neue Wirtschaftsförderung ein und wird auf andere Branchen ausgedehnt," erklärt Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. Ganz wichtig sind die aufgebauten, zukunftsweisenden und nachhaltigen Strukturen. Und da sind wir hervorragend für die Zukunft aufgestellt."
Pressekontakt:
Pascal Ledune
Pressesprecher des dortmund-project
Töllnerstr. 9-11
44122 Dortmund
Tel.: 0231 / 50 29200
Fax: 0231 / 50 23717
Mail: pascal.ledune@stadtdo.de
www.dortmund-project.de
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Pascal Ledune






